Swift

Ein Abstecher nach George Town

Raus aus dem Flugzeug, rein in die Passkontrolle, Taxi erwischen, in der Unterkunft einchecken (dieses Spiel kannten wir ja mittlerweile ganz gut) und hallo George Town! 
Richtig gelesen, wir sind nun in Malaysia. Es ist die letzte Woche auf dem asiatischen Kontinent und somit auch die letzte unserer Reise. Über George Town hatten wir schon viel gehört und gelesen, da unser Besuch jedoch eine spontane Entscheidung war, hatten wir keine besonderen Erwartungen an die Stadt. Doch eines wollten wir uns unbedingt anschauen: die Street Arts! Denn schliesslich ist die malaysische Stadt sehr bekannt dafür.

Doch wie kamen wir eigentlich zu unserer Entscheidung? Der Plan, den Komodonationalpark zu besuchen, fiel ja buchstäblich ins Wasser und so entschieden wir, früher nach Malaysia zu reisen. Kuala Lumpur und die Cameron Highlands waren ja bereits geplant, nun hatten wir aber noch ein paar Tage offen. 
"Ich habe mal was über George Town gelesen, soll ziemlich cool sein dort!", versuchte ich den Anfang. "Jap, habe ich auch gelesen. Lass uns da hingehen!", meinte meine bessere Hälfte. Na das ging ja schnell. Flüge und Unterkunft wurden gebucht und hier sind wir nun. 
Eingecheckt haben wir in der Hutton Lodge, ziemlich in der Nähe von Little India. Für den Preis von 19 Fr. pro  Nacht konnte man wirklich nichts sagen. Zu Fuss haben wir alles super schnell erreicht, von daher war die Lage genial.

Am Samstag machten wir uns auf, die verschiedenen Gemälde an den Mauern George Towns zu suchen. Es war wie eine "Street art Schnitzeljagd", fast jeder mit seiner Kamera in der Hand. Die Kundst wurde 2012 vom litauischen Künstler Ernest Zacharevic für das George Town Festival an die Mauern der Unesco Weltkulturerbestadt gebracht. Die Bilder an den Wänden sind dem Wetter ausgesetzt und so verschmelzen sie nach und nach mit der Stadt. Uns hat es viel Spass gemcht und wir fanden sie auch toll dargestellt. Für unsere Jagd benutzten wir übrigens den Guide von myroad. Der war einfach perfekt.
Und hier sind sie, unsere besten Motive:
Nach unserem letzten Motiv, der Katze, und nach gefühlten 20 Kilometer laufen und 40 Grad im Schatten ging es dann zurück. Zeit zu relaxen und die weiteren Schritte zu planen. Vorher hielten wir aber noch in einem Katzenkaffe. 🐱 Mein Gott war das süss. Der Eintritt kostete 13 Ringgit pro Person, dies wird aber als Spende für Strassenkatze verwendet. Man muss auch nichts konsumieren, sondern kann einfach spielen oder die Kätzchen streicheln.
Für den nächsten Tag haben wir uns mal nichts vorgenommen, sondern schliefen einfach aus. So kam es, dass wir erst nach dem Mittagessen einen Ausflug zu den Jetties machten. Dies ist ein Dorf auf vielen Stegen. Dieses wurde vor mehr als hundert Jahren von den eingewanderten Chinesen gebaut. Die Familienclans wohnen auch heure noch dort. 
Danach statteten wir dem "Foodmuseum" einen Besuch ab, was echt total lustig war.Hier gibt es ganz viel nachgebautes Essen, mit vielen Erklärungen dazu. Wir dachten uns "wieso auch nicht", und fanden die Idee ganz cool. Ich meine, niemand sonst auf der Welt kommt auf die Idee, ein solches Museum zu eröffnen.
Was uns auch aufgefallen ist, als wir durch George Town schlenderten, waren die vielen verschiedenen Stadtviertel. So durchquerten wir China Town und fanden Little India. An der nächsten Ecke stand dann eine Moschee. Wunderbar, wie vielfältig eine Stadt sein kann. In jeder Strasse finden sich auch Stände mit Street Food - soll ja das beste in ganz Südostasien sein. 
Abends haben wir uns dann noch mit zwei Bloggern aus Neuseeland getroffen. Das Päärchen Hannah (Interpid Introvert) und Nate (World Nate) reisen schon länger zusammen um die Welt. 
Wir trafen uns zum Dinner im CF Hawker Centre. Und oh mein Gott war das gut! Ich liiiiebe Satayspiesse ja total. Ich glaube, dort könnte man sich zu Tode essen, so lecker wars. Ebenfalls fand eine Singveranstaltung statt, bei der wir aber nicht wussten, ob es live oder Karaoke war. Das Essen können wir jedenfalls sehr empfehlen. 😛
George Town war trotz der drückenden Hitze und des Regens unglaublich toll. Doch für uns geht die Reise jetzt weiter zu den Teeplantagen in den Cameron Highlands. 🌿












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