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Outbacksafari Red Center - Reise zum Uluru


Den Uluru zu bestaunen gehört zu deinen Träumen? Mach ihn wahr! Ich meine, wer möchte diesen imposanten Monolithen nicht einmal in seinem Leben gesehen haben. 
Es war auch ein riesiger Wunsch unsererseits und durfte deshalb auf unserer Reise nicht fehlen.

Wir waren und sind der Meinung, dass man dies unbedingt mit einer geführten Tour machen sollte. Schliesslich gibt es im Red Center noch weit mehr zu sehen als nur den Uluru.
Klar, Touren dorthin gibt es unzählige. Doch welche ist die beste?
Schlussendlich liegt die Entscheidung bei dir, aber wir glauben, dass unsere Tour da definitiv ganz vorne liegt. Vier Tage vollgepackt mit Abenteuer und Abwechslung. Wir waren sehr gespannt. Lies hier, ob sich unsere Erwartungen auch erfüllt haben.


Zur Tour:
Gebucht haben wir unsere Tour in der Schweiz bei Australasia. Gekostet hat uns dies für vier Tage 720.-  pro Person. Inbegriffen waren Wasser, Essen (Frühstück / Mittag / Abend), Übernachtung, Guide und der Transport im 4WD - Fahrzeug. Der Eintritt für den Nationalpark muss vor Ort selbst noch bezahlt werden (25 AUD). Übernachtet wurde entweder in Zelten, für die man mit Schlafsack ausgerüstet wurde oder aber man nahm sich einen Swag und übernachtete unter dem extrem schönen Sternenhimmel. Das haben wir eine Nacht gemacht und super geschlafen. Die Tour findet ab 2 Personen statt, die maximale Teilnehmeranzahl ist 16. Man kann auch nur drei oder fünf Tage buchen, dies wussten wir im Voraus nicht. Die vier Tage waren aber gerade perfekt.
Der Touroperator war Wayoutback und wir erlebten die "4 WD Wallaby Dreaming Tour".


Route & "what to do"
Tag 1: Am Sonntag wurden wir um 6.10 Uhr im Hotel abgeholt. Als erstes ging es zu einer Kamelfarm, auf der man eine Runde auf einem Kamel reiten konnte (7 AUD). Haben wir gemacht, war ganz lustig. Danach fuhren wir zum Uluru. Dort angekommen besuchten wir als erstes das Visitor Informationszentrum der Aborigines, um die ganzen Geschichten zu verstehen. Als nächstes machten wir zwei kurze Touren, auf der wir verschiedene Plätze (Höhlen, Zeichnungen etc.) erklärt bekamen. Die Kultur der Aborigines empfinde ich persönlich als sehr interessant. Viele der Geschichten werden den westlichen Leuten aber gar nie erzählt, sondern bleiben unter den verschiedenen Communitys. Zu guter Letzt absolvierten wir einen Marsch um den Uluru - in der prallen Sonne. Extrem heiss, aber auch sehr lohnenswert. Unterwegs finden sich sehr viele "sacred sites", die man leider nicht fotografieren darf.
Zum Schluss des ersten Tages folgte der Sonnenuntergang. Schon immer wollte ich den Uluru in der untergehenden Sonne beobachten. Die Farben und die Stimmung - was für ein Moment. Wir knipsten was das Zeug hielt und tranken unseren Sekt. (der ist sogar inbegriffen! :D)

Tag 2: Am zweiten Tag war um 4:45 Uhr Tagwache! Auf dem Programm standen heute der Sonnenaufgang am Uluru und der Besuch des Kata Tuja Nationalpark, sowie eine Wanderung. Und im Red Center wandert es sich am besten, wenn es noch etwas kühler ist! Der Sonnenaufgang war ebenfalls ziemlich spektakulär. Danach gings zum Valley of the winds, wo dann gewandert wurde. Die Strecke war nur fünf Kilometer, aber wir hatten das Gefühl, sie war endlos. Es war heiss und ging bergauf und bergab - der Ausblick entschädigte dann aber dafür umso mehr. Als wir am Abend auf dem Campsite ankamen, ging es zuerst in den Pool - danach erlebten wir einen wunderschönen Helikopterflug über ganz viel Grün, Schluchten und mit wilden Pferden. Der Flug ist nicht einbegriffen, allerdings hatten sie einen Sonderpreis, weshalb wir uns dieses Abenteuer gönnten. Ein sehr schöner Abschluss eines langen Tages. An diesem Abend übernachteten wir im Swag unter dem freien Sternenhimmel. Es war gigantisch. Die Milchstrasse und die Millionen von Sterne beim einschlafen zu sehen - das ist schon etwas ziemlich einzigartiges.
Tag 3: Der dritte Tag brach an, wir mussten noch früher los und alle waren dennoch etwas zu spät dran. Eine Wanderung auf dem Kings Canyon stand an. Zuerst kletterten wir viele, viele Stufen hoch, danach gings über den Canyon. Wie schön. Die sechs Kilometer waren gut zu schaffen, zwischendurch fand sich auch viel Schatten. Die ganze Wanderung war super und sehr spektakulär. Abends erreichten wir unser Camp am Glen Helen Gorge. Zelte und im Hintergrund die Felsen - wow. In der Nähe befand sich ein Wasserloch, in dem wir noch badeten. Das Wasser war kühl und es tat soooo gut. Die anderen Teilnehmer, die für drei Tage gebucht hatten, verliessen uns und so waren wir dann nur noch zu viert.

Tag 4: Am letzten Tag unserer Reise ging es dann sehr relaxt zu. Zuerst wurde ausgeschlafen und nach ein bisschen "Rockhopping" stand baden in der Schlucht an. WOW!! Dann gabs Wraps zum Lunch und es wurde nochmals gebadet. Eigentlich bade ich überhaupt nicht gerne, wenn das Wasser trüb ist. Hier war es leider so, da der Eukalyptus das Wasser verfärbt. Egal, es war soooo angenehm. Am späteren Nachmittag wurden wir zurück nach Alice Springs gefahren und unsere Tour war vorbei.

Fazit:
Preis / Leistung 🌟🌟🌟🌟🌟
Organisation 🌟🌟🌟🌟🌟
Gruppe & Guide 🌟🌟🌟🌟🌟

Die Tour war super und wir erfuhren viele spannende Dinge. Die Natur im Red Center ist wunderschön. Das Preis / Leistungsverhältnis war top, die Gruppe hätte zwei bis drei Leute kleiner sein dürfen. Die Tour würden wir aber jederzeit weiterempfehlen!!

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