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Cameron Highlands - grüner geht nicht

In Malaysia konnten wir einen weiteren meiner Bucketlistpunkte abhaken: Durch die Teefelder der Cameron Highlands wandern! Und so machten wir uns in George Town auf, um mit dem Bus nach Brinchang zu fahren.
Über vier Stunden in einem Luxusbus für umgerechnet 8 Franken. Nicht schlecht, würde ich meinen. Eigentlich sollte der Bus bis Tana Ratah fahren, denn dort befindet sich das Terminal. Da der Tank in Brinchang aber gefüllt werden musste, sprangen wir raus, schnappten unser Gepäck und machten uns auf zu unserer Unterkunft. Gebucht hatten wir das Snooze Hotel - dachten wir. Dem war nicht so, denn unser Zimmer befand sich im Snooze Too. Okay, noch besser, denn dieses war noch besser ausgestattet. und für 17 Franken pro Nacht der Hammer. Nach fünf Minuten kamen wir dann auch schon am richtigen Ort an. Wir machten uns einen gemütlichen Abend, suchten etwas essbares (es gab irgendwie nur chinesisch) und blickten voller Vorfreude auf den nächsten Tag.
Also dann - auf zu den Teeplantagen! Den Tag begannen wir für unsere Verhältnisse früh, bestellten uns ein Taxi und fuhren etwa zu dem BOH- Plantagen. Diese haben eine Besucherterrasse und sind die kleineren der zwei Felder. Die grösseren sind die des Cameron Valley. Doch wie wurden die denn gefunden? Wer kam auf die Idee, mitten in Malaysia Tee anzubauen? Die Antwort lautet: William Cameron. Er fand, dass sich das Klima hier ganz gut eigne, um Tee und Erdbeeren anzupflanzen. Ziemlich simpel eigentlich.
Die Cameron Highlands sind Teil der Titiwangsagebirgskette, hier ist es immer schön kühl und meistens regnet es einmal pro Tag.
Doch jetzt zurück zu unserem Morgen. An der BOH Plantage angekommen, machten wir uns als erstes auf den Weg nach unten, wo man entlang der Teeblätter spazieren kann. Das war superschön, das Wetter angenehm warm und die Luft roch nach Tee. Und in einer dieser Minuten habe ich echt gedacht: Grüner geht wirklich nicht. 
Wir haben auf unserer Erkundungstour auch noch Pflücker getroffen, die die Blätter aber mit einer Maschine ernteten und nicht wie von uns angenommen, von Hand. Macht Sinn, geht ja auch viel schneller. Als wir unseren Rundgang für beendet erklärt hatten, holten wir uns noch Tee und Kuchen und machten es uns bei der Besucherterrasse bequem. Was für eine Aussicht. Und wie gut so ein heisser Tee nach einer Miniwanderung tun kann - herrlich! 🍵🍰
Die Plantage hat am Montag übrigens geschlossen, was wir vorher nicht wussten. Unbedingt auch genug Bargeld mitnehmen sollte, wer Tee kaufen möchte. Denn bei unserem Besuch funktionierte das Kartengerät nicht. Na gut, wir kratzten also unser Restgeld zusammen und nahmen drei Packungen mit. Muss ja schon sein, denn wo bekommt man frischeren Tee?
Während wir uns auf unser Taxi warteten, begann es zu regnen. Wir besuchten noch die kleine Produktionshalle. Sie war wirklich nicht gross, aber man hat gesehen, wie der Tee vom Feld in den Teebeutel verarbeitet wird. Erinnerungsfotos wurden noch geknipts , wir stiegen ins Taxi und später in unser Bett. Der Bus am nächsten Tag brachte uns zu unserer letzten Station: Kuala Lumpur. 
Uns haben die Cameron Highlands landschaftlich supergut gefallen, es war wunderschön und interessant. Ganz sicher ein Must- do für jede Malaysiareise! 👌







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