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Hektisch, vielseitig, bunt - das ist Kuala Lumpur

Kuala Lumpur, oder wie es gerne auch genannt wird: KL! Hier waren wir also endlich. Gleichzeitig bedeutete dieser Aufenthalt aber auch das Ende unserer Reise. Denn dies ist der letzte Stopp unserer Route. Was waren wir gespannt! Würde es uns so gefallen, wie wir von anderen gelesen haben? Oder würden wir die Stadt total doof finden? Nun ja, die Zeit ist gekommen, um uns selbst davon zu überzeugen.
Mit dem Bus sind wir von den Cameron Highlands angereist, in Kuala Lumpur trafen wir am Busterminal ein. Wir schnappten uns ein Taxi, welches uns zu unserer Unterkunft brachte. Was wir wussten: Unser Airbnb- Appartement gehört zu einem Hotelkomplex mit Pool. Soweit so gut. Was wir nicht wussten: Es war riesig, unser Gepäck wurde vom Portier im Gepäckwagen nach oben befördert. Es war ja sowas von edel. Ich erwähnte noch, dass wir nur das Airbnb gebucht hatten, doch das war denen scheinbar egal. Service gehört trotzdem dazu. Super, sollte uns nur recht sein! 😛
Den ersten Tag unseres Aufenthaltes verbrachten wir deshalb auch dort, denn wir hatten noch zu tun - etwas arbeiten, ausruhen und packen.
Für den zweiten Tag hatten wir die Batu Caves ein und den Abend für die Helipad Bar. Doch dazu später mehr. Gerne hätten wir auch die Moschee gesehen, doch dies notierten wir uns für das nächste Mal.

Die Batu Caves - ein Must-see?
Früh aufgestanden und ready liefen wir zur Monorail- Bahn. Von dort aus fuhren wir bis Sentral und stiegen in den zweiten Zug. Dieser hält direkt vor den Höhlen, die Haltestelle ist auch nach selbigen benannt. Insgesamt benötigten wir eine Stunde, welche uns drei Franken kostete. Die Batu Caves werden ja extrem gehypt, wie wir finden. Zu recht?
Uns haben die Affen zuerst abgelenkt, die überall zu sehen sind. Sind ja auch sehr fotogen, oder nicht?
Schlussendlich schafften wir es aber doch noch zu den Caves. Die Kalksteinhöhlen waren den Ureinwohnern und Stämmen Malaysias schon lange bekannt, richtig berühmt wurden sie aber erst im Jahre 1878 durch die Entdeckung von William Hornaday.

272 sehr steile Stufen trennten uns noch vom Höhleneingang. Und diese Stufen traten wir dann auch (ich eher schnaufend) an. Oben angekommen, fühlten wir erst einmal die Atmosphäre des Ganzen. Alles war eher still und Touristen waren nicht so viele, wie erwartet, vor Ort.
Die Haupthöhle, in der sich etliche Hinduschreine befinden, ist hundert Meter hoch.
Nun ja, also unser Fazit lautet: Wir finden die Höhle ganz okay, aber dass sie dem Hype nicht gerecht wird. Da gibt es tolleres auf der Welt. Schade eigentlich.. Dennoch: Einmal gesehen haben sollte man sie schon. 

Dark, darker, dark caves
Was ich aber bei Geh mal reisen (wer sie nicht kennt: Klickt auf den Link und besucht die Seite! Sie schreiben genial und sind super sympathisch) gelesen habe und wir somit auch auf unserer Liste hatten: Den Besuch der Dark Caves. Und diese sagten uns schlussendlich auch viiiiel mehr zu. Damit hier alles erhalten bleibt, darf die stockdunkle Höhle nur mit einer Tour betreten werden. Diese dauert 45 Minuten und kostet umgerechnet etwa acht Franken. Uns wurden Taschenlampe und Helm in die Hand gedrückt. Die wichtigsten Informationen bekamen wir kurz erklärt und schon gings los. Unsere "Guidin" war super, hat uns viel erklärt und nahm alles mit viel Humor. Es war eine tolle Erfahrung, sich mal nur auf die Ohren zu verlassen. Die Stille und die Dunkelheit sind unglaublich eindrücklich, man sieht wirklich absolut rein gar nichts.
Helikopter und einige Drinks!
Unser Highlight für den Abend war die Helipadbar. Diese war für unseren letzten Abend der drei Monate reserviert, das stand von Anfang an fest. Und ich persönlich freute mich noch sehr darauf, die Petronas Towers leuchtend im Dunkeln zu sehen. Um am schönsten fand ich, dass sie auch wirklich so toll sind, wie sie auf den Bildern immer zu sehen sind. 💙
Die Bar, die tagsüber ein Landeplatz für Helikopter ist, befindet sich auf dem Dach des Menara KH Hotel. Dieses befindet sich gleich bei der Monorailhaltestelle "Bukit Bintang". Wir sind zur Bar gelaufen, denn von unserem Appartement aus war es nicht weit.

Die Helipadbar wollten wir nach Sonnenuntergang besuchen, wenn die ganze Stadt leuchtet. Aber ganz wichtig: Wer nach 21.00 Uhr kommt, muss erstens als Mann lange Hosen tragem und zweitens muss jede Person, die die Bar betreten möchte, etwas für 100 Ringgit konsumieren. Dies wussten wir im Vorfeld nicht, war aber dann halt so. 
Und so wählten wir einen Wein aus (aus Neuseeland, und er war soooo gut!), setzten uns in die Lounge und warteten darauf, dass unser Tisch bereit war. Keine fünf Minuten später durften wir das Dach des Gebäudes betreten. Die Kellner sind alle wie Piloten angezogen, richtig cool!
Auf dem Dach angekommen, staunten wir nicht schlecht. Oh mann, war das super! Livemusik wurde gespielt, alles leuchtete und glitzerte und wirkte richtig edel, ja sogar irgendwie magisch. Wir setzten uns. Der Wein wurde in die Gläser gefüllt.
Wir stiessen an. Auf unsere weiteren Reisen durch die Welt. Auf das Leben. Auf unsere Zukunft. Und auf uns. Ich liebe dich!  💗







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